Das alte Kapuziner Kloster – im Wandel zwischen Religion und Säkularisation
Das Projekt soll die Geschichte des ehemaligen Klosters bis zur jetzigen Zeit in zwei Phasen dialogisch darstellen.
1. Frühzeit: „Kapuzinerkloster – Weinmayerei“
12.06.26, 18.30–20 Uhr
Im Gespräch: Christof Stadler und Bernhard Mayer Christof Stadler, Gemeinderat und Historiker und maßgeblich an der Entstehung des alten Kapuzinerklosters beteiligt. Bernhard Mayer, geboren im Obergeschoss des ehemaligen Klosters. Bis zu seinem Rentenalter führte er mit seinen Brüdern die väterliche Weinimportfirma im Klostergebäude fort.
Urheber Veranstaltungsbild: Archiv Gelebter Dialog im alten Kloster e.V.
Brich auf mein Herz´
Eine interreligiöse Betrachtung des Aufbrechens, des Unterwegsseins und des Ankommens in zwei Stationen Von Bischof Radolt von Verona 826 gegründet, ist die „Zelle Radolf“ auch im heutigen „Münster Unserer Lieben Frau“ noch eine Wohnung des Gebetes. Sie bezeugt den Mut, einem inneren Impuls zum Weiterziehen zu folgen und dem Vertrauen darauf, dass, wo wir auch sind, die Beziehung zum Göttlichen, zur inneren Essenz, bestehen bleibt. Insofern ist es auch eine Ermutigung zum Scheitern, dem Herz und dem Geist folgen. Und es ist immer auch ein Schritt ins Ungewisse, ein Schritt in die Fremde – die erst zur Heimat werden soll.
» 1. Station: „Aufbrechen“ 17.07.26, 18.30 Uhr
Eine interreligiöse Gebetsfeier mit Vertretern aus verschiedenen Religionen im Münster, anschließender interreligiöser Austausch im Friedrich-Werber-Haus – mit musikalischen Einlagen.
» 2. Station: „Unterwegssein & Ankommen“ 24.07.26, 18 Uhr
Ein interreligiöser Austausch in der Evangelischen Kirche/ Gemeindehaus – mit musikalischen Einlagen.
Urheber Veranstaltungsbild: gelebter Dialog
Brich auf mein Herz´
Eine interreligiöse Betrachtung des Aufbrechens, des Unterwegsseins und des Ankommens in zwei Stationen Von Bischof Radolt von Verona 826 gegründet, ist die „Zelle Radolf“ auch im heutigen „Münster Unserer Lieben Frau“ noch eine Wohnung des Gebetes. Sie bezeugt den Mut, einem inneren Impuls zum Weiterziehen zu folgen und dem Vertrauen darauf, dass, wo wir auch sind, die Beziehung zum Göttlichen, zur inneren Essenz, bestehen bleibt. Insofern ist es auch eine Ermutigung zum Scheitern, dem Herz und dem Geist folgen. Und es ist immer auch ein Schritt ins Ungewisse, ein Schritt in die Fremde – die erst zur Heimat werden soll.
» 1. Station: „Aufbrechen“ 17.07.26, 18.30 Uhr
Eine interreligiöse Gebetsfeier mit Vertretern aus verschiedenen Religionen im Münster, anschließender interreligiöser Austausch im Friedrich-Werber-Haus – mit musikalischen Einlagen.
» 2. Station: „Unterwegssein & Ankommen“ 24.07.26, 18 Uhr
Ein interreligiöser Austausch in der Evangelischen Kirche/ Gemeindehaus – mit musikalischen Einlagen.
Urheber Veranstaltungsbild: gelebter Dialog
Gesundheitspfad durch Stahringen „Entdecke, was dir gut tut“
An zehn Stationen werden Einblicke in verschiedene Therapie und Behandlungsformen sowie Informationen und Impulse zur ganzheitlichen Gesundheit – von Ernährung und Gewichtsreduktion über Farbtherapie, Entspannung bis hin zu Bewegung – geboten. Ergänzend laden kleine Angebote wie Handmassage, Klangmassage, Yoga oder Quizfragen zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Für zusätzliche Abwechslung sorgen individuelle Anwendungen aus unterschiedlichen Gesundheitsbereichen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Therapeuten, Heilpraktiker und Gesundheitsexperten in ihren Praxen und Wirkungsstätten kennenzulernen, Fragen zu stellen und in offener Atmosphäre von Mensch zu Mensch ins Gespräch zu kommen. Der Großteil der Angebote ist kostenlos und kann ohne Anmeldung genutzt werden. Lediglich für einzelne, individuelle Anwendungen wird um einen kleinen Beitrag oder eine Spende gebeten. Der Gesundheitspfad ist zu Fuß, mit dem Fahrrad, Auto oder dem Seehas gut erreichbar. Parkplätze befinden sich am Bahnhof und an der Schule. Adressen und Details über die Angebote können den eigens dafür erstellten Flyern entnommen werden.
Urheber Veranstaltungsbild: Petra Reichle
Gesundheitspfad durch Stahringen „Entdecke, was dir gut tut“
An zehn Stationen werden Einblicke in verschiedene Therapie und Behandlungsformen sowie Informationen und Impulse zur ganzheitlichen Gesundheit – von Ernährung und Gewichtsreduktion über Farbtherapie, Entspannung bis hin zu Bewegung – geboten. Ergänzend laden kleine Angebote wie Handmassage, Klangmassage, Yoga oder Quizfragen zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Für zusätzliche Abwechslung sorgen individuelle Anwendungen aus unterschiedlichen Gesundheitsbereichen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Therapeuten, Heilpraktiker und Gesundheitsexperten in ihren Praxen und Wirkungsstätten kennenzulernen, Fragen zu stellen und in offener Atmosphäre von Mensch zu Mensch ins Gespräch zu kommen. Der Großteil der Angebote ist kostenlos und kann ohne Anmeldung genutzt werden. Lediglich für einzelne, individuelle Anwendungen wird um einen kleinen Beitrag oder eine Spende gebeten. Der Gesundheitspfad ist zu Fuß, mit dem Fahrrad, Auto oder dem Seehas gut erreichbar. Parkplätze befinden sich am Bahnhof und an der Schule. Adressen und Details über die Angebote können den eigens dafür erstellten Flyern entnommen werden.
Urheber Veranstaltungsbild: Petra Reichle
Otros Aires Electro-Tango im Konzert und Milonga Gato Negro
Ein außergewöhnliches Tangoerlebnis: Die weltweit bekannte Electro-Tango-Band Otros Aires bringt mit ihrem mitreißenden Mix aus traditionellen Tangoklängen und modernen elektronischen Beats argentinisches Flair nach Radolfzell. Begleitet wird das Konzert von professionellen Tango-Tanzaufführungen. Mit einer eindrucksvollen Performance und Leidenschaft für den Tango dürfen sich die Gäste auf einen unvergesslichen Abend voller Rhythmus, Emotion und südamerikanischem Temperament freuen. Im Anschluss an das Konzert wird das Tanzbein geschwungen mit Milonga Gato Negro.
Urheber Veranstaltungsbild: Miguel Di Genova
Otros Aires Electro-Tango im Konzert und Milonga Gato Negro
Ein außergewöhnliches Tangoerlebnis: Die weltweit bekannte Electro-Tango-Band Otros Aires bringt mit ihrem mitreißenden Mix aus traditionellen Tangoklängen und modernen elektronischen Beats argentinisches Flair nach Radolfzell. Begleitet wird das Konzert von professionellen Tango-Tanzaufführungen. Mit einer eindrucksvollen Performance und Leidenschaft für den Tango dürfen sich die Gäste auf einen unvergesslichen Abend voller Rhythmus, Emotion und südamerikanischem Temperament freuen. Im Anschluss an das Konzert wird das Tanzbein geschwungen mit Milonga Gato Negro.
Urheber Veranstaltungsbild: Miguel Di Genova
Von der Klosterheilkunde zur modernen Pharmazie
Von der Klosterheilkunde zur modernen Pharmazie
Michael Dohm ist in dritter Generation Apotheker und führt die seit 1964 bestehende Scheffel-Apotheke in Radolfzell. Der pharmazie-historisch interessierte Apotheker berichtet in seinem Vortrag in der alten Stadtapotheke von der Entwicklung der Arzneimittel in der Klosterheilkunde bis zur modernen Pharmazie. Die Klosterinsel Reichenau beherbergt mit dem bekannten Heilkräutergarten nach Vorbild des „Hortulus“ von Abt Walahfried Strabo aus dem 9. Jahrhundert einen Schatz weit über die Inselgrenzen hinaus. Die Klöster galten im Mittelalter und bis in die Neuzeit als Zentren der Heilkunde. Mönche sammelten Heilpflanzen, stellten Arzneien her und hielten ihr Wissen in Kräuterbüchern fest. Mit dem Aufkommen der Universitäten wurde der Wissensschatz zunehmend fundierter. Wie war die Entwicklung hier am Ort? Eine erste urkundliche Erwähnung eines Apothekers in Radolfzell erfolgte 1610/11 während der Pestepidemie. 1689 eröffnete Franz Zangerer seine Apotheke am Seetorplatz. Ein Privilegium der Wiener Regierung versicherte ihm, dass im neu erbauten Fachwerkhaus bis in alle Zeit die einzige Apotheke Radolfzells geführt werde. Nach seinem Tod wechselte die Apotheke in die Hände der Familie Bosch, die fast 170 Jahre das Privileg ausübte. 1908 wurde die Apotheke von Albert Ehrhardt übernommen. Sein Sohn Wilhelm gründete 1964 die Scheffel-Apotheke und war der letzte Apotheker in diesem altehrwürdigen Patrizierhaus, das heute das Stadtmuseum beherbergt.
Urheber Veranstaltungsbild: Stadtverwaltung Radolfzell
Von der Klosterheilkunde zur modernen Pharmazie
Von der Klosterheilkunde zur modernen Pharmazie
Michael Dohm ist in dritter Generation Apotheker und führt die seit 1964 bestehende Scheffel-Apotheke in Radolfzell. Der pharmazie-historisch interessierte Apotheker berichtet in seinem Vortrag in der alten Stadtapotheke von der Entwicklung der Arzneimittel in der Klosterheilkunde bis zur modernen Pharmazie. Die Klosterinsel Reichenau beherbergt mit dem bekannten Heilkräutergarten nach Vorbild des „Hortulus“ von Abt Walahfried Strabo aus dem 9. Jahrhundert einen Schatz weit über die Inselgrenzen hinaus. Die Klöster galten im Mittelalter und bis in die Neuzeit als Zentren der Heilkunde. Mönche sammelten Heilpflanzen, stellten Arzneien her und hielten ihr Wissen in Kräuterbüchern fest. Mit dem Aufkommen der Universitäten wurde der Wissensschatz zunehmend fundierter. Wie war die Entwicklung hier am Ort? Eine erste urkundliche Erwähnung eines Apothekers in Radolfzell erfolgte 1610/11 während der Pestepidemie. 1689 eröffnete Franz Zangerer seine Apotheke am Seetorplatz. Ein Privilegium der Wiener Regierung versicherte ihm, dass im neu erbauten Fachwerkhaus bis in alle Zeit die einzige Apotheke Radolfzells geführt werde. Nach seinem Tod wechselte die Apotheke in die Hände der Familie Bosch, die fast 170 Jahre das Privileg ausübte. 1908 wurde die Apotheke von Albert Ehrhardt übernommen. Sein Sohn Wilhelm gründete 1964 die Scheffel-Apotheke und war der letzte Apotheker in diesem altehrwürdigen Patrizierhaus, das heute das Stadtmuseum beherbergt.
Urheber Veranstaltungsbild: Stadtverwaltung Radolfzell
Von der Klosterheilkunde zur modernen Pharmazie
Von der Klosterheilkunde zur modernen Pharmazie
Michael Dohm ist in dritter Generation Apotheker und führt die seit 1964 bestehende Scheffel-Apotheke in Radolfzell. Der pharmazie-historisch interessierte Apotheker berichtet in seinem Vortrag in der alten Stadtapotheke von der Entwicklung der Arzneimittel in der Klosterheilkunde bis zur modernen Pharmazie. Die Klosterinsel Reichenau beherbergt mit dem bekannten Heilkräutergarten nach Vorbild des „Hortulus“ von Abt Walahfried Strabo aus dem 9. Jahrhundert einen Schatz weit über die Inselgrenzen hinaus. Die Klöster galten im Mittelalter und bis in die Neuzeit als Zentren der Heilkunde. Mönche sammelten Heilpflanzen, stellten Arzneien her und hielten ihr Wissen in Kräuterbüchern fest. Mit dem Aufkommen der Universitäten wurde der Wissensschatz zunehmend fundierter. Wie war die Entwicklung hier am Ort? Eine erste urkundliche Erwähnung eines Apothekers in Radolfzell erfolgte 1610/11 während der Pestepidemie. 1689 eröffnete Franz Zangerer seine Apotheke am Seetorplatz. Ein Privilegium der Wiener Regierung versicherte ihm, dass im neu erbauten Fachwerkhaus bis in alle Zeit die einzige Apotheke Radolfzells geführt werde. Nach seinem Tod wechselte die Apotheke in die Hände der Familie Bosch, die fast 170 Jahre das Privileg ausübte. 1908 wurde die Apotheke von Albert Ehrhardt übernommen. Sein Sohn Wilhelm gründete 1964 die Scheffel-Apotheke und war der letzte Apotheker in diesem altehrwürdigen Patrizierhaus, das heute das Stadtmuseum beherbergt.
Urheber Veranstaltungsbild: Stadtverwaltung Radolfzell